Highlights

Rück­blick 2022

Dell´Arte 2022

Pit Hartling

Mit 17 Jahren holte sich Pit Hartling die Vizeweltmeisterschaft im Zaubern im Bereich Kartentricks. Was er dabei heute noch drauf hat, demonstrierte er vergangene Woche eindrucksvoll in der Kulturreihe Oberkochen dell´Arte: die rund 100 Besucher kamen nicht nur ob der Kartentricks nicht mehr aus dem Staunen heraus und viele fragten sich: Wie macht er das?
 
Eloquent parlierte sich der sympathische Frankfurter durch den Abend, der von sich selber behauptet, dass er ganz harmlos aussehe – was aber schon der erste Trick sei. Immer wieder band er sein fassungsloses Publikum in seine Show ein, sei es bei seinen Kartentricks, beim Verschmelzen von Ringen oder mit dem Rubik-Würfel. Hautnah waren die Besucher also am Magier dran, und doch hatten sie keine Ahnung, was sich da direkt vor ihren Augen abspielte, als er aus einem Zehn-Euro-Schein einen Hunderter machte und einen anderen, von einem Zuschauer unterschriebenen Zehner verbrannte, um ihn später wieder aus einer Zitrone herauszuholen.
 
Als Magier kann man natürlich auch Geburtstage herausfinden oder seine „Mitspieler“ so auf der Bühne arrangieren, damit das Wort Broadway mit den Buchstaben in der richtigen Reihenfolge steht. Auch hier schien Hartling keinen Einfluss zu haben, denn auch hier war es ein Zuschauer, der ihm ungläubig assistierte. Das Unmögliche wahrzumachen – das gelang Pit Hartling auf eine Art und Weise, die man lange nicht vergisst.
Ann Vriend - Everybody matters

Insgesamt 30 Konzerte gaben Ann Vriend und ihre Band im Rahmen ihrer Europatournee. Am 12. Mai 2022 gastierten sie in Oberkochen und zündeten ein musikalisches Feuerwerk, wie es man selten erleben darf. Manche Zuhörer verfolgten mit einem Dauergrinsen im Gesicht die Performance des Trios, andere hielt es nicht mehr auf dem Stuhl. Und die sympathische Kanadierin war selbigst auch begeistert: „Das war bisher das tollste, was wir auf dieser Tour erlebt haben. Der Sound war einfach nur genial!“

Charmant führte Ann Vriend durch den Abend, wenn sie nicht mit ihrer voluminösen und kraftvollen Stimme den Saal zum Beben brachte. Ihr kongenialer Basist Kaley Kinjo bekam bei seinen Soli schon jedes Mal Beifall während er in die Saiten griff, und der Franzose Elie Mercier an den Drums zauberte unauffällig, aber grandios im Hintergrund.