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Rückblick 2020

Dell´Arte 2020

Uli Boettcher: Ich bin viele – eine Reise durchs ULIversum

Mit einer Reise durchs Uliversum startete Oberkochen dell´Arte am 23. Januar in ein Jahr, das nur Wochen später über viele Monate hinweg durch das Visus Corona (COVID-19) bestimmt wurde. Die nachfolgenden Veranstaltungen mussten bis auf Ausnahme im September aufgrund der behördlichen Vorgaben abgesagt werden.
 
Ein anderes Leben, wie wäre das? Was, wenn man eines Morgens aufwacht und Rentner ist? Wenn man plötzlich die Tochter und nicht der Vater ist? Wie sieht die Welt aus, wenn man sein Geld als Fahrradkurier verdient, oder als Geschäftsführer eines StartUp-Unternehmens sein Geld sinnlos verprasst. Kann man als Baby neu anfangen oder erst nach dem Tod?
 
In „Ich bin viele" schlüpfte Uli Boettcher in jede Rolle. Ein Reigen an Geschichten, obskur und witzig. Uli Boettcher führte einen Dialog mit sich selbst, dem Besserwisser, dem Rechthaber und Klugscheißer. Ein Mann, acht Leben und immer wieder die Erkenntnis: Heute wäre ich mir lieber nicht begegnet ...

Michael Sens: Unerhört Beethoven

Der Restart war erfolgreich! Nach einer achtmonatigen Zwangspause startete die Kulturreihe Oberkochen dell´Arte am 24. September in das Programm des zweiten Halbjahres. 

Mit sinnreichem, unwiderstehlich tiefgehendem Humor, musikalischer Virtuosität am Flügel, bemerkenswerten Gesangsleistungen vielfältiger Musikstile und unglaublicher Kunst der Wortbeherrschung überraschte Michael Sens nicht nur die Sinne des Publikums, sondern er erweckte auch den großen Meister wieder zum Leben und gab ihm die Möglichkeit, wieder zu denken, zu sprechen, zu lachen und - was für den Komponisten am Wichtigsten ist - gut zu hören. Michael Sens selbst meisterte auch die Herausforderung, sein Programm dahingehend anzupassen, dass zum damaligen Zeitpunkt keine Pausen erlaubt waren.

Am Ende blieb die Erkenntnis, dass es richtig war, die Kulturreihe wieder zu starten, auch wenn ab November erneut alle Kulturveranstaltungen untersagt wurden.