StadtnachrichtEN

Sportzentrum mit Hallenbad



Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung vom 24. September 2018 einstimmig, ein neues Hallenbad am Standort „Schwörz“ zu errichten. Frühere Beschlüsse wurden aufgehoben. Die Erstellung einer Entwurfsplanung für einen Neubau wurde ebenfalls beschlossen. Hierbei wurde zudem überlegt, ob es nicht sinnvoll wäre, Synergien mit der benachbarten „Schwörzhalle“ zu schaffen, da sie mittelfristig ebenfalls entweder grundlegend saniert oder neu gebaut werden muss.  Der Gemeinderat entschied sich deshalb dafür, mit dem neuen Hallenbad auch eine neue Sporthalle zu bauen und damit ein Sportzentrum zu schaffen. 

Mit Sauna, Aquacross aber ohne Bistro

Das Grundgerüst des neuen Bads enthält ein Schwimmbecken mit einer 25-Meter-Bahn mit einer Breite von zehn Metern und einer Wassertiefe von drei Metern, sodass auch die Anforderungen der Taucher des Schwimmvereins befriedigt werden können. Bislang war das bestehende Schwimmbecken nur 20 Meter lang und acht Meter breit. Vier Sportbahnen soll es geben, aufgeteilt in einen Nichtschwimmer- und Schwimmer-Bereich. Kein Sprungbrett, keine Drei-Meter-Plattform. Das Nichtschwimmer-Becken mit Lehrschwimmbecken mit einer Wasserfläche von 100 Quadratmetern kostet 1,9 Millionen Euro. Es ist im Bereich einer öffenbaren Fassade mit Schiebeelementen geplant. Ein Planschbecken mit einer Fläche von 40 Quadratmetern ist vorgesehen.

Ein Alleinstellungsmerkmal verspricht sich das Gremium von einer Aquacross-Anlage mit Kletter-Event. Auf ein Außenbecken wurde verzichtet, weil es enorme Zusatzkosten auf die nächsten vier oder fünf Jahrzehnte bringen würde. Es wird dagegen wieder eine Sauna mit einer Investition von etwa 1,5 Millionen Euro integriert. In welcher Größe und Ausführung die Rutsche realisiert wird, steht noch in den Sternen. Knapp 400 000 Euro sind dafür vorgesehen.

Planungen gehen bis 2020

Mit den Planungen zum Bau des neuen Hallenbads und der neuen Sporthalle wurde bereits begonnen. Sie werden zirka bis Mitte 2020 andauern. Hierbei sollen neben dem Württembergischen Landessportbund – WLSB und der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg selbstverständlich auch die Sport treibenden Vereine sowie die Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden.