Stadtnachrichten

Bäume und Hecken bitte zurückschneiden


Bäume, Sträucher und sonstige Anpflanzungen auf Grundstücken dürfen die Sicherheit des Straßenverkehrs nicht behindern. Ungenügende Sichtverhältnisse können Verletzungen bei Fußgängern verursachen oder zu Beschädigungen an Fahrzeugen führen. Ebenso können durch wild wachsende Bepflanzungen wichtige Verkehrszeichen verdeckt werden. Nach den bundes- und landesgesetzlichen Bestimmungen sind die Eigentümer und Besitzer der Anpflanzung an öffentlichen Straßen und Wegen verpflichtet, diese selbst so zurückzuschneiden, dass sie die Sicherheit des Straßenverkehrs nicht beeinträchtigten.

Luftraum und Rand frei halten Im Detail bedeute dies, dass bei öffentlichen Verkehrsflächen der Luftraum über den Fahrbahnen mindestens bis 4,50 Meter, über Geh- und Radwegen bis mindestens 2,50 Meter Höhe von überhängenden Ästen und Zweigen freigehalten werde müsse. Der Bewuchs sei entlang der Gehwege bis zur Gehweghinterkante zurückzuschneiden.

Bei Fahrbahnen sei ein seitlicher Sicherheitsraum von mindestens 0,75 Meter einzuhalten. Sofern ein Bordstein vorhanden sei, könne der Sicherheitsabstand vom Fahrbahnrand auf 0,50 Meter reduziert werden. Bei Radwegen beträgt der seitliche Sicherheitsabstand 0,25 Meter. Gleichzeitig sind Bäume auf ihren Zustand, insbesondere auf Standsicherheit, zu untersuchen und dürres Geäst beziehungsweise dürre Bäume ganz zu entfernen.

An Straßeneinmündungen und Kreuzungen müssen Hecken, Sträucher und andere Anpflanzungen stets so niedrig gehalten werden, dass eine ausreichende Übersicht für die Kraftfahrer gewährleistet ist. Diese Anpflanzungen dürften im Allgemeinen nicht höher als 0,80 Meter sein. Betroffene Grundstücksbesitzer sind ausdrücklich aufgefordert, dieser Verpflichtung nachzukommen.

Bei Unfällen oder Beschädigungen an Fahrzeugen kann der Besitzer von Bäumen, die nicht auf das notwendige Maß zurückgeschnitten sind, ersatzpflichtig gemacht werden; unter Umständen kann es bei Körperverletzung sogar zu strafrechtlichen Folgen kommen.

Das Bürgermeisteramt bittet alle Besitzer, das können auch Mieter sein, die Bäume und Hecken entlang des Grundstücks zu überprüfen und dieser Verpflichtung nachzukommen. Manchmal wohnen die Eigentümer nicht am Ort und sind über den rechtzeitigen Hinweis ihrer Mieter, dass etwas gemacht werden muss, sogar froh.