StadtnachrichtEN

Zentraler Platz "Neue Mitte"

"Neue Mitte" nimmt Formen an

Projekt kommt zügig voran

Die Bauarbeiten am neuen Oberkochener Zentrum „Neue Mitte“ kommen zügig voran. Davon überzeugten sich Bürgermeister Peter Traub und Stadtbaumeister Johannes Thalheimer bei einer Baustellenbesichtigung Ende Mai. Der Kocherkanal wurde zum Teil schon neu gestaltet. Der Fluss wird erlebbar gemacht und der Uferrand mit Natursteinen gesäumt.
 
Der multifunktional nutzbare Platz ist von den prägenden Fassaden der katholischen Kirche St. Peter und Paul sowie von der ehemaligen evangelischen Kirche (jetzt Stadtbibliothek) eingerahmt und wird in das ortsbildprägende Umfeld Oberkochens eingebunden. Die denkmalgeschützte Mauer der katholischen Kirche erhielt ein Sicherungsfundament, und es wird später ein Zugang zum Kirchenvorplatz gebaut. Der neue Platz erhält Bäume, Bänke, eine Treppenanlage hin zum Mühlenareal, Wasserspiele sowie ein großzügiges Lichtkonzept. Er wird damit als Grünanlage konzipiert, die mit dem Kocher und dem historischen Mühlenareal verbunden wird.
 
Durch die Neugestaltung ergibt sich damit die einmalige Chance, das von dieser Seite bisher verdeckte Mühlenensemble einzubinden und der Öffentlichkeit näherzubringen. Das neue Zentrum soll nach seiner Fertigstellung – geplant ist im November 2019 – für regelmäßige Veranstaltungen wie Wochen- oder Weihnachtsmarkt genutzt werden. Die offizielle Eröffnung ist für das kommende Frühjahr vorgesehen.

Neue Mitte im Mai 2019

Spatenstich für einen Wohlfühlort

In nur 15 Monaten ab dem Spatenstich am 11. März 2019 wird zwischen der katholischen Kirche und der Stadtbibliothek, der ehemaligen evangelischen Kirche, für zirka 2,8 Millionen Euro mit der "Neuen Mitte" ein zentraler Platz entstehen, den Oberkochen in dieser Form noch nie hatte. „Der neue Platz ist ein wichtiges Projekt, weshalb wir uns für die Detailplanung viel Zeit genommen haben“, betonte Bürgermeister Peter Traub beim symbolischen Spatenstich und hob die gute Zusammenarbeit mit dem Mühlenverein und der katholischen Kirchengemeinde hervor. Der Platz mit einer Fläche von rund 1.100 Quadratmetern und Raum für bis zu 600 Personen wird den Bereich zum Kocher und das Mühlen-Ensemble einbeziehen. Kirche und Stadtbibliothek bilden dabei die markanten Fassungspunkte.

Beim Sanierungsgebiet „Neue Mitte“ handelt es sich um ein 4,6 Hektar großes Areal zwischen der Aalener Straße und dem Bereich um die Dreißentalschule. Für Sanierungsmaßnahmen stehen dort Zuschüsse von rund 1,6 Millionen Euro von Bund und Land bereit.

Im Sanierungsgebiet „Neue Mitte“ wollen Stadt und Private in den nächsten Jahren das Erscheinungsbild aufmöbeln und gleichzeitig nach Möglichkeit auch neuen Wohnraum schaffen. Luxussanierungen soll es jedoch nicht geben. Die Stadt will ihren Beitrag beispielsweise durch die Schaffung des Schulzentrums und den Neubau der Dreißentalhalle leisten, sagte Bürgermeister Peter Traub.

Spatenstich Stadtplatz "Neue Mitte"