Der Ursprung des "Schwarzen Kochers"
Mehrere Quellen, die sich immer tiefer in den Berghang einschneiden,
entspringen auf der Albuchseite des Urbrenztales. Der Kocherursprung
ist mit einer mittleren Schüttung von 680 l/Sek. die größte Karstquelle
in Oberkochen.
Zwischen 1551 und 1634 stand ein Eisenhüttenwerk am Ursprung des
Schwarzen Kochers.
Vor der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde dort eine Schlackenwäsche
betrieben, die dem Kocher wegen seiner Schlackenreste seinen Namen gab.
Der Ursprung des Weißen Kochers befindet sich 6 km nördlich in Unterkochen.
Naturschutzgebiet Volkmarsberg mit Aussichtsturm
Mit einer Höhe von 743 m ist der Volkmarsberg der "Hausberg" der Stadt
Oberkochen. Inmitten herrlicher Heidelandschaft thront der Aussichtsturm
des Schwäbischen Albvereins, von wo der Besteiger bei guter Sicht die
Alpenkette betrachten kann. Am Wochenende ist die Hütte des Schwäbischen
Albvereins beim Turm sowie die Skihütte unterhalb der Bergkuppe bewirtschaftet.
Rundwanderwege und am Wochenende bewirtschaftete Vereinsheime säumen den
Talkessel unserer Stadt im Grünen. Aussichtsflecken wie der Rodstein (695 m)
und der Märzenbuckel hoch über der Brunnenebene, laden zum Verweilen ein.
Karstquellenweg Oberkochen-Königsbronn
Zwischen den beiden Nachbargemeinden ist ein Wanderweg besonderer Art
ausgeschildert worden.
Der Karstquellenweg verbindet in 15 Stationen die wichtigsten Wasseraufbrüche
des oberen Brenz- und Kochertales diesseits und jenseits der
europäischen Wasserscheide. Der Weg ist ausgeschildert und kann in drei
Ringstrecken begangen werden. Er will den interessierten Heimatfreund zur
Beobachtung der geologischen und geschichtlichen Besonderheiten eines der
schönsten Teile der Ostalb anregen.
Der Römerkeller
Beim Wanderparkplatz nördlich von Oberkochen findet der Besucher die Überreste
eines römischen Gutshofes. Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen auf das
"Härtsfeld".
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