StadtnachrichtEN

Erhaltung des immateriellen Kulturerbes


Im Rahmen des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes, dem auch die Bundesrepublik Deutschland beigetreten ist, wird nun erstmals in Deutschland ein Verzeichnis dieses Kulturerbes erstellt. Die Städte und Gemeinden sind zur Mithilfe vor Ort aufgerufen worden.

Bis zum 30. Oktober 2017 sind Gruppen, Gemeinschaften und Einzelpersonen aufgefordert, sich mit ihrer lebendigen Alltagskultur, ihrem Wissen und Können zu bewerben.

Zum immateriellen Kulturerbe zählen z.B. Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Brauchtum, Naturheilkunde und Handwerkstechniken. Wichtig hierbei ist, dass die Tradition oder der Brauch bereits über Generationen in einer Region oder einem Land betrieben wird und in Zukunft in seiner Ausübung gesichert sein muss.
Nähere Informationen finden Sie im Internet unter
www.unesco.de/kultur/immaterielles-kulturerbe.html.

Für den 26. Juni um 13 Uhr ist eine Informationsveranstaltung in Stuttgart geplant, auf der erfolgreiche Bewerber über ihre Erfahrungen berichten und Experten der Deutschen UNESCO-Kommission inhaltliche Fragen beantworten werden.

Personen oder Gruppen, die sich bewerben möchten, werden um Rückmeldung per E-Mail bis zum 12. Juni unter ike@mwk.bwl.de gebeten.

Baden-Württemberg ist traditionell ein Kulturland. Lange vor Gründung des Südweststaates sind regional verankerte Bräuche, traditionelle Handwerkstechniken, bestimmte Lied- und Musiktraditionen sowie Tänze entstanden und werden neben vielen anderen Kulturformen auf verschiedenste Weise gepflegt. Daher sind Bewerbungen willkommen.